Apr. 14 2013

Tag 19 – 14.04. – Safi? El Jadida? Ein Pfau???

Route Tag 19
Nach einem spartanischen (aber guten) Frühstück und einem ausgedehnten Gespräch mit einem Aachener Päarchen ging es über die 1km holper Piste zurück zur Küstenstraße und über eben diese gen Safi.
Safi präsentiert sich wenn man von Süden kommt mit seinen Phosphor-Fabriken sehr industriell, je weiter man in die Stadt kommt, desto mehr verfliegt dieser Eindruck aber.
Da es in der Stadt Richtung Hafen aber zu voll war beschlossen wir kurzerhand einfach zum Kap Safi zu fahren und die angeblich herrliche Aussicht zu genießen.
Auf dem Weg dorthin wurde noch spontan beim Marjane (Supermarkt) halt gemacht und der Lebensmittelvorrat aufgestockt.
Das Kap Safi bot danach auch den erwarteten Ausblich und mit einem Brot und 500g Oliven hatten wir auch ein tolles Mittagsmahl das uns die weiteren ca 100km bis nach El Jadida gut überstehen lies.
Angekommen musste der Campingplatz erst gefunden werden, aber auch diese Aufgabe war zügig bewältigt und so konnten wir auch die Füße noch etwas in den Atlantik stecken.
Zurück am Camping wurde mit dem Kochen begonnen, dass allerdings kurz unterbrochen werden musste als plötzlich ein Pfau ca 1m von uns vorbei gestarkst kam.

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Apr. 13 2013

Tag 18 – 13.04. – Ein Abschied, Essaouira und der Atlantik (-und eine undichte ESP)

Route Tag 18
Nach einem ausgiebigen (Kater-)Frühstück stand packen und Zeltplatz bezahlen an.
Als diese Formalitäten erledigt waren hieß es Abschied nehmen von Mätte und Steffi, die in die andere Richtung weiter fahren.
Für uns ging es, nach einer kurzen Irrfahrt durch Marrakesch, auf direktem Weg ins kleine Örtchen Essaouira, direkt an der Atlantikküste.
Nach einem bisschen Schlendern durch die Medina gabs ein (teilweise) feines Mittagessen auf der Dachterrasse eines der zahlreichen Restaurants und danach weiter über malerische Straßen Richtung Safi.
Ca 40km von Safi ging es über holprige Pisten zum „Camping Residence de la plage“, der nur wenige 100m von der Atlantikküste gelegen ist.
Zum Abendessen gab es heuer nur Chips und Popcorn, was sich aber als durchaus ausreichend erwiesen hat.
Außerdem hatte von uns keiner mehr Lust zu kochen, nachdem wir festgestellt hatten das Ronys ESP undicht ist, abdichten nicht im Bereich des möglichen ist, das ganze allerdings abgesehen von einem erhöhten Dieselverbrauch auch nicht weiter tragisch ist.

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Apr. 12 2013

Tag 17 – 12.04. – Ein fauler Tag in Marrakesch

Heute waren wir einfach nur faul am Campingplatz und im Swimmingpool.
Abends nur kurz unterbrochen durch einen Trip zum Supermarkt um Lebensmittel und Alkohol zu kaufen um Abends nach einem fürstlichen Mahl mit ein paar Bier den letzten gemeinsamen Abend zu begießen.

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Apr. 11 2013

Tag 16 – 11.04. – Eine andere Medina, viele neue Eindrücke

Der heutige Tag stand wieder in einem entspannten Zeichen:
Ausgiebiges Frühstück, lange in der wunderbaren Sonne dösen und mittags entspannt mit dem Grand Taxi (Mercedes W123 240D, 1 Fahrer, 6 Fahrgäste) in die berühmt berüchtige Medina von Marrakech.
Dort angekommen erstmal das Cafe in dem wir mit unserem Guide verabredet waren suchen und natürlich nicht finden, also in ein anderes Cafe, man kann den Standort schließlich per Handy durchgeben.
Nach kurzer Zeit auch tatsächlich erreicht und ein „Bin in 15 Minuten da“ kassiert, daraus wurden schlussendlich 30min, Marokko eben.
Ab dann ging es aber aufwärts, Jamal führte uns zuerst in das Palais das Großvisiers wo wir in den kühlen Räumen genug Zeit verbrachten, dass auch draußen die Temperaturen auf ein erträgliches Maß sanken.
So ging es bei angenehmeren Temperaturen weiter in das Labyrinth der Souks.
Dort gab es eine ausgiebige Souvenirshopping-Tour, weniger aufdringliche Händler als in Fes, aber dafür Rollerfahrer in jeder noch so kleinen Gasse. Nach einem Streifzug durch die Schmiedestraße und einem Besuch in einem der zahlreichen Schmuck- und Gewürzläden ging es noch in ein kleines Restaurant wo wir lecker Tangia, eine Spezialität Marrakeschs, gegessen haben, nur um anschließend auf einer der zahlreichen Dachterrassen das geschäftige Treiben auf dem Platz der gehängten zu beobachten.
Zum Abschluss ging es wieder mit dem Grand Taxi zum Camping, wo wir bei ein paar Bier den Tag und die bisherige Reise noch ein paar Stunden reflektiert haben.

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Apr. 10 2013

Tag 15 – 10.04. – Filmstudios in der Wüste und eine Piste die eigentlich keine ist

Route Tag 15
Die Nacht war erstaunlich gut und nach einem reichhaltigen Frühstück und ein wenig, durch starken marokkanischen Kaffee bedingten, Durchfall ging es erstmal nach Quazazarte zum Supermarkt ein bisschen Bier kaufen und anschließend in das „Musee du Cinema“, ein bisschen Hollywood – Requisiten anschauen.
Anschließend ging es vorbei an den Filmstudios Richtung Ait Ben Hadu und dadurch zwangsweise über eine Piste, die sich als für eine tiefergelegte DoKa problemlos herrausstellte, weiter auf den Atlas.
Knapp 100km nach Ouazazarte ging die Piste wieder in eine ordentliche Straße über, auf der wir den Atlas, ein weiteres mal querten.
Diesesmal in wunderschöner Landschaft und mit recht wenig Souvenirhändlern, die vorallem kaum aufdringlich waren.
Gute Straßen und wenig Verkehr führten uns schnell nach Marrakesch, wo wir auch zügig und mit nur wenig verfahren zu unserem Zeltplatz fanden.
Da es ein sehr guter Zeltplatz ist hats auch nen Swimmingpool, den wir natürlich prompt genutzt haben.
Danach noch ein leckeres Abendessen, von unserem Chefkoch Rony, genoßen und demnächst gehts ins Bett.

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Apr. 9 2013

Tag 14 – 09.04. – Ein Tag, zwei Schluchten

Route Tag 14
Nach einem herrlich entspannten Frühstück und noch ein paar kurzen, netten Gesprächen mit dem deutsch/österreichischen Motorradfahrer Trüppchen ging es vom Campingplatz direkt in die Todra-Schlucht, welche arg mit Verkaufsständen zugepflastert, in meinen Augen insgesamt aber nicht sonderlich interessant ist. Die Strecke von Tinerhir zum Campingplatz fand ich landschaftlich schöner. Über die großen Hauptstraßen wurden die knapp 50km Transit zum Dadestal zurück gelegt um anschließend die viel interessanteren ca 50km ins Tal hinein und wieder hinaus zu fahren.
Dabei war an einer Stelle auch eine Wasserdurchfahrt, die eigentlich die, vom Fluss überflutete, Straße war.
Von den höheren Ebenen der Serpentinen konnte schon ein Teil des Tals überblickt werden und die nahezu schlaglochfreien Straßen führten dazu, dass man auch als Fahrer den Blick schweifen lassen konnte.
Wieder aus dem Dadestal heraus ging es auf weniger interessanten Strecken im Galopp weiter nach Quazazarte.

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Apr. 8 2013

Tag 13 – 08.04. – Aus der Wüste zur Schlucht

Route Tag 13
Nach einer, dank heftigem Schnarchen neben mir, nicht ganz erholsamen Nacht, sollte es heute eigentlich schon in der Früh weiter gehen.
Nachdem Rony aber der Magen etwas Probleme bereitete haben wir die Abfahrt kurzerhand etwas nach hinten verschoben.
Über schlecht beschilderte Straßen ging es durch sandige Gegenden mit hoher Geschwindigkeit Richtung Tinerhir und damit auch Richtung Todra Schlucht.
Die Fahr war nicht großartig spektakulär, dafür aber schnell erledigt. Angekommen in Tingehir ging es auf den Campingplatz „Le Soleil“ der insgesamt recht angenehm ist und von dort per Pedes nochmal nach Tingehir rein zum (günstigen) Großeinkauf… Und nun geht es gleich ans kochen.

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Apr. 7 2013

Tag 12 – 07.04. – Sonnenaufgang und sonst nichts

Der eigentliche Plan für heute war: Dromedarritt mit Sonnenaufgang und dann los Richtung Tinerhir.
Den Plan haben wir aber gestern Abend schon verworfen und gegen Dromedarritt und einen Tag faulenzen getauscht.
So begann der Tag dann wirklich früh um 5 Uhr mit dem Dromedarritt zum Sonnenaufgang. Danach ging es nochmal ein Stündchen ins Bett dösen und dann stand, nach einem ordentlichen Frühstück, nichts mehr an.
In der Mittagshitze legten wir uns bei Zaid im Haus auf die Bänke und genoßen die kühlen Temperaturen in dem riesigen Lehmbau.
Am Nachmittag noch ca 1,5h durch die Dünen gewandert und Abends riesig Gemüse, Berberpizza und Tajine mit Hühnchen gefuttert.
Also ein ganz fauler Tag heute. Morgen kommen uns Mätte und Steffi holen und es geht weiter Richtung Tinerhir.

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Apr. 6 2013

Tag 11 – 06.04. – Zum Flamingo See und zurück

Route Tag 11
Heute war der Tag wieder ganz entspannt, Fahrleistung gesamt nur 70km.
Von der sehr empfehlenswerten und ruhigen Auberge La Baraka (La Baraka ist Berber und bedeutet Glück) ging es die Erg Chebbi nach Norden entlang über holprige, staubige Piste bis zum, schon seit 4 Tagen und noch weitere 5 Tage dauernden, Techno-Festival.
Dort teilten wir uns auf, Mätte fährt weiter auf die Ostseite der Erg Chebbi um dort einen Bushcamp einzulegen, wir (Nico, Rony, Uschi und ich) fahren auf der Westseite nach Merzouga und dort weiter zu einem See an dem es Flamingos gibt. Der See ist tatsächlich auch ganz schön, Flamingos sehen wir allerdings keine, da wir auf der falschen Seite des Sees sind.
Nach kurzer Besprechung war klar, wir fahren zurück zu Zaid in die Auberge, machen totale Entspannung und schauen wie’s morgen weitergeht.
Zaid empfängt und wieder mit offenen Armen und Minztee und gibt uns gleich noch ein paar Tips für die nächsten Tage mit.
Fürs Abendessen lassen wir uns bei ihm eine Berberspezialität zubereiten und morgen wird der Tag um 5 Uhr mit einer Kameltour zum Sonnenaufgang begonnen.
Heute war auch mal Zeit für einen Anruf nach Deutschland…

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Apr. 5 2013

Tag 10 – 05.04. – Ab in die Wüste

Route Tag 10
Nach einer entspannten, sternenklaren Nacht ging es heute gegen 10 Uhr los Richtung Erg Chebbi.
Die ersten 40-50km gingen im Eiltempo auf guten Straßen vorbei. Danach ging’s ab auf die Piste und dort mit bis zu 80 km/h über Stein und Sand, mit teils riesigen Sandwolken hinterm Auto.
Mal eine neue Erfahrung und sehr spaßig.
Nun sitzen wir keine 50m von den ersten Dünen der Erg Chebbi entfernt, ich streiche ständig den Sand von meinem Block und wir warten darauf das der leichte Sandstrum vollends an uns vorbei ist.
Und nacher gibt es noch lecker Couscous.

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